Die von überall her kamen

Das Gespräch führte

Von Das Gespräch führte

So, 11. Februar 2018

Südwest

Der Sonntag Warum sich keine Brücke zwischen Alamannen und alemannischer Kultur schlagen lässt.

Mit dem, was Alamannen waren und was aus ihnen gemacht wurde (und wird) beschäftigt sich aktuell eine kleine Sonderausstellung im Vörstettener Alamannenmuseum. Kurator Niklot Krohn erklärt, warum es zwischen Alamannen und alemannischer Kultur keine Brücke gibt und sich niemand als Alamannen-Nachfahre fühlen sollte.

Der Sonntag: "Verehrt, verwendet oder vergessen" ist ihre bis zum 8. April andauernde Sonderschau über die "Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" betitelt. Warum?
Verehrt wurden die Alamannen im 19. Jahrhundert durch die Entdeckung des Mundartlichen, die Rückbesinnung auf die Dialekte, etwa durch Johann Peter Hebel. Als Deutschland sich zu einem Land formierte, gab es zugleich eine Rückbesinnung auf das regional Unterschiedliche und Heimatliche.
Der Sonntag: Warum verwendet?
Verwendet und vor allem im Nationalsozialismus zudem missbraucht wurden die Alamannen beziehungsweise das Alemannische als typisch deutsche Wesensart. Die Grundlage, die Alamannen als in sich homogener und dem Blute nach urgermanischer Menschenstamm rassisch herauszuarbeiten wurde von Anthropologen und Anatomen schon im 19. Jahrhundert gelegt. Etwa in der Freiburger Forschung durch Johann Alexander Ecker mit der Schädelmessung und der Beschäftigung mit dem sogenannten Reihengräbertyp. Das ist etwas, das der antiken Bezeichnung "Alamanni" – zusammengespülte und miteinander vermengte Menschen ...

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