Ein Geschäft jenseits der Regeln

Andreas Böhme

Von Andreas Böhme

Sa, 10. März 2012

Südwest

Der ehemalige Ministerpräsident Stefan Mappus verteidigt vor dem EnBW-Untersuchungsausschuss den Aktienkauf.

Es ist fast wie früher: Stefan Mappus kommt in den Landtag, verschwindet kurz in einem Büro, betritt dann den Plenarsaal, verteilt Küsschen an eine CDU-Abgeordnete, lässt sich von den Fotografen ablichten und ist ansonsten bester Laune. Dann setzt er sich auf seinen Platz. Seinen? Nein, es ist längst der Klappsitz eines Grünen. Denn Mappus ist hier nur noch Gast, als Zeuge geladen vom Untersuchungsausschuss des Landtages, der die umstrittene Übernahme der EnBW-Aktien beleuchtet. Jener Deal, der mit dazu beitrug, dass Mappus das Amt und den Klappsitz im Plenarsaal verlor.

Diese erste Zeugenaussage wurde mit Spannung erwartet, die Landtagsverwaltung hatte eigens den Plenarsaal geräumt, aber die meisten Presseplätze unten im Parkett und auf der Zuschauertribüne sind verwaist. Die Erläuterungen, die Ulrich Müller, der Ausschussvorsitzende und ehemalige Minister, gibt, richten sich daher in erster Linie an die Fernsehzuschauer, die für einige Stunden live dabei sein können. Dann kommt der Zeuge; 45 Jahre alt, von Beruf ...

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