Umwelt

Eingriffe in die Natur können mit Ökopunkten ausgeglichen werden

Martina Philipp

Von Martina Philipp

Mo, 03. September 2012

Südwest

Zum Ausgleich für Eingriffe in die Landschaft können Städte und Firmen auf Vorrat Ökopunkte kaufen.

FREIBURG. Wer etwa durch den Bau einer Straße oder einer Windkraftanlage in die Landschaft eingreift, muss – vereinfacht gesagt – der Natur zum Ausgleich an anderer Stelle etwas Gutes tun. So steht es im Bundesnaturschutzgesetz und ist gängige Praxis. Neu ist in Baden-Württemberg, dass jene, die bauen wollen, bereits im Vorfeld ihres Projekts gleichsam auf Vorrat solche Ausgleichsmaßnahmen umsetzen oder entsprechende Ökopunkte von einem Dritten erwerben können.

Mit den Ökopunkten werden nach Ansicht von Naturschutzminister Alexander Bonde Planungsaufwand und Zeit gespart: "Vor allem aber profitiert die Natur frühzeitig von Aufwertungsmaßnahmen." Der erste Handel mit Ökopunkten hat dem Ministerium zufolge kürzlich stattgefunden. Ein Unternehmen der Steine- und Erdenindustrie hat sich für die geplante Erweiterung seines Kiesabbaus rund eine Million Ökopunkte gesichert. Mit dem von der Flächenagentur Baden-Württemberg GmbH vermittelten Handel ...

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