Der Sprachwissenschaftler Philipp Stoeckle erhält den Ralf-Dahrendorf-Preis

INTERVIEW AM SAMSTAG: Wo Haus Hus heißt und wo Hüs

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Sa, 19. Oktober 2013

Südwest

Viele Badener pflegen ihren Dialekt, das Alemannische. Doch der kennt viele Variationen, Ortsdialekte genannt. Mundartsprecher nehmen die oft feinen Unterschiede sehr genau wahr. Diese Wahrnehmungen hat der Sprachwissenschaftler Philipp Stoeckle untersucht. Sie bilden subjektive Sprachräume mit klaren landschaftlichen Grenzen, wie er im Gespräch mit Wulf Rüskamp berichtet. Für seine Freiburger Dissertation erhält er, wie die Historikerin Pia Eckhart (über die die BZ nächste Woche berichtet), am Mittwoch den Ralf-Dahrendorf-Preis, gestiftet vom Badischen Verlag.

BZ: Herr Stoeckle, Sie kommen aus Leutkirch, also aus dem Schwäbischen. Was verbindet Sie mit dem südbadischen Dialekt?

Stoeckle: Ich habe in Freiburg studiert – und die Dialekte im Allgäu und hier in Südbaden sind ja verwandt. Da fiel mir der Zugang zum badischen Dialekt nicht schwer. Und dann war es eine ganz praktische Entscheidung: Von Freiburg aus sind leichter ...

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