Zirkus Krone

Krone-Dompteur Lacey gilt als Meister seiner Kunst – und ist umstritten

Martina Philipp

Von Martina Philipp

Fr, 15. Juni 2012 um 07:43 Uhr

Südwest

Es sind Raubtiere – doch Martin Lacey vertrauen sie: Der Zirkus-Krone-Dompteur gilt als Meister seiner Kunst. Trotzdem fordern Tierrechtler in Freiburg, dass er damit aufhört.

Jeder, der weiß, wie eine Mutter beim ersten Schmerzschrei ihres Kindes den Kopf wendet und augenblicklich so aussieht, als ob sie zu allem bereit wäre, der stellt vorübergehend das Atmen ein, als Martin Lacey den Riegel einer Gittertür öffnet und sich durch den schmalen Spalt ins Käfiginnere schiebt. Drinnen, links im Eck, tauchen fünf Löwenbabyköpfe mit Knopfaugen im Stroh auf. Mit wachem Blick beobachten Womba und Tabora, wie Martin Lacey zu ihnen in den Käfig steigt. Womba und Tabora sind die Mütter. Löwenmütter.

Eine Stunde zuvor sitzt der knapp zwei Meter große Brite in einem kleinen Wohnwagen und erzählt, wie er mit seinen Löwen spricht. Lacey kann dabei nicht lang still sitzen. Er springt auf und gestikuliert. Den lauten Klingelton eines Handys nimmt er gar nicht wahr. Lacey ist Löwendompteur des Zirkus’ Krone, der gerade in Freiburg gastiert. Krone ist mit seinen 300 Menschen und 200 Tieren der größte Zirkus in Europa, und Martin Lacey, 2010 beim Zirkusfestival in Monte Carlo mit Gold ...

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