Modellprojekt

Karlsruher Forscher arbeiten an besserer Feinstaubmessung

Konstantin Görlich

Von Konstantin Görlich

Mo, 18. Dezember 2017 um 22:00 Uhr

Südwest

Die Feinstaubwerte in Freiburg waren in den vergangenen Wochen stellenweise sehr hoch. Das ergibt sich aus den Daten, die Sensoren eines Bürgernetzwerks sammeln und live veröffentlichen.

Was diese nicht verraten, sind die Gründe dafür. Liegt es am Wetter, an vermehrtem Verkehr oder daran, dass wegen der winterlichen Temperaturen mehr Holzheizungen angesprungen sind? Forscher arbeiten an Lösungen, um in Zukunft genauere Prognosen und Analysen zu ermöglichen.

Mehr Aufschlüsse könnte vielleicht einmal das Forschungsprojekt "SmartAQnet" am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geben. "Wir versuchen, mit unterschiedlichsten Messgeräten Feinstaub zu messen und Modelle über diese verschiedenen Messgeräte zu bauen, um die Plausibilität der Messungen zu überprüfen", sagt Till Riedel vom KIT. "SmartAQnet" steht für Smart Air Quality Network. Das gut drei Millionen Euro teure Projekt, das zu 83 Prozent vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird, ist auf drei Jahre angelegt.

Es verfolgt einerseits das Ziel, verschiedene Messmethoden wissenschaftlich zu ...

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