Baden-Württemberg

Morgan Stanley besteht im EnBW-Deal auf Vertraulichkeit

Andreas Böhme

Von Andreas Böhme

Mi, 18. Januar 2012 um 09:49 Uhr

Südwest

Um den Kauf der EnBW wird weiter gestritten. Denn wie der Deal von statten ging, ist noch immer unklar. Ein Untersuchungsausschuss soll aufklären – aber die in den Kauf verwickelte Investmentbank will keine Auskunft geben.

STUTTGART. Die EnBW kann aufatmen: Das Land trägt die geplante Kapitalerhöhung mit und wird deshalb für einen weiteren, 400 Millionen Euro schweren Kredit bürgen. Ein Handicap droht allerdings dem Untersuchungsausschuss, der den Rückkauf des Unternehmens durch das Land unter die Lupe nehmen soll: Die damit befasste Investmentbank Morgan Stanley besteht darauf, dass ihre Informationen vertraulich behandelt werden.

"Das ist ein Problem, das wir klären müssen", bestätigte der Vorsitzende des Landtagsausschusses, Ulrich Müller (CDU). Grüne und SPD zeigten sich empört. SPD. Fraktionschef Claus Schmiedel fordert, der frühere Regierungschef Stefan Mappus müsse auf seinen Freund und ehemaligen Partner, den Morgan-Stanley-Banker Dirk Notheis einwirken: "Die sollen die Papiere rausrücken!" Auch Regierungschef Winfried Kretschmann forderte: "Es ist Aufgabe des Untersuchungsausschusses, durchzusetzen, was er braucht." ...

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