"Prägend ist vor allem das persönliche Umfeld"

Karl-Heinz Fesenmeier

Von Karl-Heinz Fesenmeier

Fr, 17. März 2017

Südwest

KRIMINALITÄT II: Manfred Klumpp vom Bund Deutscher Kriminalbeamter äußert sich im BZ-Interview über Flüchtlinge und Straftaten.

FREIBURG. Die Straftaten von Asylbewerbern und Flüchtlingen sind im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg deutlich gestiegen (wir berichteten). Zieht man die Verstöße gegen das Ausländerrecht ab, sind es 42 443 Straftaten – laut Landeskriminalamt (LKA) ein Plus von 37,5 Prozent. Darüber sprach Karl-Heinz Fesenmeier mit Manfred Klumpp, Landesvorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter (BDK).

BZ: Herr Klumpp, wie erklären Sie sich die starke Zunahme?
Klumpp: Ja, das ist eine erschreckende Zahl, die aber nicht überrascht, wenn man bedenkt, dass wir 2015 eine enorme Zunahme an Zuwanderern hatten. Allein schon die höhere Personenzahl bringt eine Zunahme der Kriminalität. In jeder Bevölkerungsgruppe gibt es zwar kriminelle Taten, die bei den Zuwanderern scheinen nach diesen Zahlen allerdings schon ausgeprägt.
BZ: In Baden-Württemberg leben etwa 90 000 Asylbewerber und Flüchtlinge in Sammelunterkünften sowie etwa 150 000 in Anschlussunterbringung. Die Statistik weist etwa 25 000 Tatverdächtige aus, also etwa zehn ...

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