"Tötung durch Unterlassen"

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Mi, 13. April 2016

Südwest

Ein Betreuer Alessios bekommt einen Strafbefehl – doch geklärt ist der Fall immer noch nicht.

FREIBURG. Der Haupttäter sitzt in Strafhaft, das Amtshandeln wurde von Experten gründlich ausgeleuchtet – liegen also im Fall des getöteten Kindes Alessio alle Fakten und Zusammenhänge klar auf dem Tisch? Davon ist die Freiburger Staatsanwaltschaft überzeugt und glaubt, das Strafverfahren gegen einen beteiligten Sozialarbeiter deshalb per Strafbefehl beenden zu können.

Der Mann ist 45 Jahre alt, angestellter Sozialarbeiter beim Jugendamt des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald, war zuständig für Titisee-Neustadt und Umgebung und damit auch für eine Familie auf einem Hof in Lenzkirch – bis zur Katastrophe an einem Januarnachmittag 2015. Da trug ein junger Landwirt ein halbtotes Kind in eine Neustädter Arztpraxis. Der dreijährige Alessio, sagte er, sei die Treppe heruntergefallen, er sei der Stiefvater. Der ...

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