Gesundheit

Trinationale Zusammenarbeit in der Krankenversorgung könnte besser sein

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Fr, 31. Januar 2014

Südwest

Am Donnerstag haben Ärzte und Verwaltungsfachleute das Thema in einer Tagung der Oberrheinkoferenz in Offenburg diskutiert.

OFFENBURG. In den Festreden sind die Grenzzäune zwischen Elsass, Baden und der Schweiz niedrig geworden. Doch in der Krankenversorgung sind sie immer noch hoch. Dabei liegt nichts näher als eine Zusammenarbeit der Krankenhäuser in Grenznähe. Versorgungslücken können so geschlossen, die Auslastung technisch hochgerüsteter Kliniken verbessert und der Austausch zwischen Wissenschaftlern gefördert werden. Dies haben am Donnerstag Ärzte und Verwaltungsfachleute in einer Tagung der Oberrheinkonferenz in Offenburg diskutiert.

Das deutsch-französische Rahmenabkommen zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung besteht seit 2005. Die Zahl der Patienten, die Kooperationen tatsächlich nutzen, liegt aber noch im vernachlässigbaren niedrigen Prozentbereich. Im Herzzentrum Bad Krozingen, das mit zwei Kliniken im elsässischen Mulhouse zusammenarbeitet, kommen von 22 000 stationären Therapien im Jahr lediglich 229 Patienten zugute, die im Elsass wohnen. In der Unfallklinik Ludwigshafen wurden zuletzt bis zu ...

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