Stuttgart

Vorwürfe gegen Guido Wolf im EnBW-Ausschuss

Bettina Wieselmann

Von Bettina Wieselmann

Mi, 05. Juni 2013 um 00:00 Uhr

Südwest

Das Geschäft mit den EnBW-Aktien gerät in der Arbeit des Untersuchungsausschusses im Landtag zunehmend in den Hintergrund. Stattdessen geht es um die Rolle von Ausschussmitgliedern.

Winfried Mack (CDU), stellvertretendes Ausschussmitglied, zieht sich nach Vorwürfen zurück, nun haben SPD und Grüne auch den Landtagspräsidenten Guido Wolf (CDU) im Visier: Er soll früh um mögliche Verletzungen der Vertraulichkeit durch Parteifreunde gewusst haben.

Einen Moment lang stellte sich Landtagspräsident Wolf am Dienstagnachmittag in die Schuhe der SPD. "Es mag verlockend sein, auch den Landtagspräsidenten in den Kreis derer zu nehmen, die in Mithaftung zu nehmen sind." Mithaftung dafür, dass erst im März 2013 öffentlich wurde, dass vertrauliche Informationen aus dem Untersuchungsausschuss zum EnBW-Deal an Ex-Regierungschef Stefan Mappus weitergegeben wurden – vom Ausschussvorsitzenden Ulrich Müller (CDU) und dem CDU-Obmann Volker Schebesta. Beide traten zurück. "Aber", sagte Wolf, "ich habe beileibe ...

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