Gesundheitswesen

Wenn Kliniken nicht mehr rentabel sind

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Mo, 13. Juli 2020 um 13:51 Uhr

St. Blasien

BZ-Plus Noch in diesem Jahr soll die einst weltbekannte Lungenfachklinik St. Blasien geschlossen werden. Eine Sanierung scheint nicht finanzierbar. Ein Teil der Klinik könnte nach Waldkirch verlegt werden.

In St. Blasien im Hochschwarzwald wird aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr die renommierte Lungenfachklinik geschlossen. Eine Sanierung des denkmalgeschützten Hauses scheint nicht finanzierbar. Im 70 Kilometer entfernten Waldkirch plant der Betreiber Medipolis derweil – in wesentlich abgespeckter Form – die Eröffnung einer pneumologischen Station innerhalb des dortigen bestehenden Klinikbetriebes – und spricht deshalb auch nicht von einer Klinikschließung, sondern von einer Verlagerung.

Als das Unternehmen Medipolis aus Jena, zu dem die Klinik St. Blasien gehört, diese im August 2016 erwarb, stand das Haus, das 1881 eröffnet und bis 1969 als Lungensanatorium für Tuberkulose-Kranke geführt worden war, kurz vor der Insolvenz. Für die Klinik gab es keine Zukunftsstrategie, sagt Hauptgesellschafter Ingmar Wegner. "Uns war die schwierige Situation bewusst. Wir haben trotzdem gewagt, eine Perspektive zu entwickeln", ...

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