Naturschutzgebiet

Im Hotzenwald werden Moore renaturiert, die fast ausgetrocknet waren

Stephanie Streif

Von Stephanie Streif

So, 16. September 2018 um 13:19 Uhr

Südwest

BZ-Plus Ein Programm des Landesumweltministeriums soll dem Artenschwund in Baden-Württembergs Flora und Fauna begegnen. Aktiv geschützt werden auch die Moore im Hotzenwald, die lange Zeit als unnütz galten. Künftig soll es dort wieder Torfmooswachstum geben.

Es ist still im Ibacher Fohrenmoos. Anders als man es aus schauerromantischen Filmen kennt, gurgelt und schmatzt hier nichts. Es zerrt auch kein Wind an den Kiefern, die knorrig aus dem vielen Bodengrün nach oben wachsen. Es gab Zeiten, da lag das im Norden des Hotzenwaldes gelegene Moor nicht so friedlich da. In den 30er Jahren des vorangehenden Jahrhunderts wurden hier tiefe Gräben gezogen, um das Wasser abzulassen, den Torf aus dem Moor zu stechen oder nach der Trockenlegung schnellwachsende Fichten anzupflanzen.

Lange galt Moor, das im Süden Deutschlands auch gerne als Moos bezeichnet wird, als unnütz. Heute gehört das zerstörte Fohrenmoos nicht nur zum Naturschutzgebiet Kirchspielwald-Ibacher Moos, sondern wird auch aktiv geschützt – zuerst im Rahmen des europäischen Life-Natur-Projektes Oberer Hotzenwald und aktuell als ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ