Als Juden einfach dazugehörten

Dorothee Philipp

Von Dorothee Philipp

Mi, 05. September 2018

Sulzburg

BZ-Plus Die Ehemalige Synagoge in Sulzburg erinnert an die reiche jüdische Geschichte in dem Residenzstädtchen.

SULZBURG. Die Ehemalige Synagoge in Sulzburg stand im Fokus eines lebhaften Besucherinteresses zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur, der seit 1999 jeweils am ersten Septembersonntag in fast 30 europäischen Ländern begangen wird. Sein Ziel: Das europäische Judentum, seine Kultur und Geschichte besser bekannt zu machen.

In Sulzburg erklärte Jost Großpietsch, städtischer Kulturreferent, Historiker und Mitglied im Sprecherrat der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätten-Initiativen, wie sich an den architektonischen Merkmalen des Gebäudes Aspekte der Geschichte des Landjudentums im 19. Jahrhundert festmachen lassen. 36 Prozent der Sulzburger Einwohnerschaft gehörten der jüdischen Gemeinde an. Die Juden waren ins tägliche Leben integriert und hatten in einem finanziellen Kraftakt den Bau einer eigenen Synagoge initiiert, die 1822 fertiggestellt wurde. Architekt war Johann Ludwig ("der kleine") Weinbrenner, Neffe des badischen Staatsbaudirektors Friedrich ...

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