"Die Welt etwas besser machen"

Sabine Model

Von Sabine Model

Mi, 12. Oktober 2016

Sulzburg

Der Rabbiner Stephen Lewis Fuchs und seine Frau Victoria aus den USA erinnern an den Holocaust und werben für mehr Menschlichkeit.

SULZBURG. Gestern Abend begannen in der ehemaligen Synagoge die Gottesdienste zum heiligsten Tag der Juden, Jom Kippur. Dem Tag der Sühne und der Versöhnung. Am heutigen Mittwoch geht das Fasten und Feiern weiter. Die liberale jüdische Gescher Gemeinde Freiburg war 2011 die erste, die nach der Shoa, dem Holocaust, wieder jüdisches Leben in die restaurierte Gedenkstätte brachte. Diesmal werden die Zeremonien geleitet von dem Rabbiner Stephen Lewis Fuchs aus den USA und der Liturgie-Dozentin am Rabbiner-Seminar in London, Annette Böckler, die bisher jedes Jahr Kantorin war.

Der erste persönliche Kontakt zu dem emeritierten amerikanischen Rabbiner Fuchs ist für die Gescher Gemeinde etwas ganz Besonderes. Er war Präsident der Weltunion für Progressives Judentum, der auch die Freiburger Juden angehören. Dahinter verbirgt sich die größte jüdische religiöse Organisation, die in 50 Ländern Gemeinden mit 1,8 Millionen Mitgliedern vereint. Obwohl das liberale Judentum im 19. Jahrhundert in Deutschland entstand und hier die jüdische Gemeinschaft bis zur Shoa ...

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