Rezension

"Sweeney Todd": Nach 30 Jahren wieder in Freiburg

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 26. Oktober 2015

Theater

Kein Stoff für Vegetarier: Steven Sondheims "Sweeney Todd" kehrt nach 30 Jahren ans Theater Freiburg zurück - ein "musicalischer" Leichenschmaus.

"Die Küche entdecken heißt die Seele ihrer Bewohner entdecken." Haben wir kürzlich in einem wunderbaren Buch über die "Italiener und ihre Leidenschaft für das Essen" gelesen. Ob das auch für die Namen der Gerichte gilt? Was soll man zum Beispiel von Nudeln halten, die den Namen Strangolapreti tragen – "Priesterwürger"? Und wie denken wir dann erst über die türkische Küche, die Speisen wie Imam Baylidi – wörtlich: den Imam hat’s umgehauen – im Angebot hat? Oder Kadinbudu Köfte – Frauenschenkel-Hackfleischbällchen?

Das führt uns jetzt direkt zu Mrs. Lovett und ihrer urplötzlich florierenden kleinen Londoner Pastetenbäckerei in der Fleet Street. Frauenschenkel gehören nicht zu den bevorzugten Zutaten und auch nicht Katzenfleisch, worum sie eine Kollegin lange beneidet. Ansonsten sollte man auf die Ingredienzien ihrer "Pies" mit anschaulichen Namen wie "A little Priest" ...

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