Schizophrenie

Täter, der einen Mann in Grenzach-Wyhlen mit einem Messer angriff, muss in die Psychiatrie

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Mi, 26. Juni 2019 um 11:00 Uhr

Grenzach-Wyhlen

BZ-Plus Der 36-Jährige stach einen 60-jährigen Mann durch das Autofenster mit einem Messer in den Hals. Weil er unter Schizophrenie leidet, kann er dafür nicht verurteilt werden.

Für seine Messerattacke auf einen 60-jährigen Autofahrer am Abend des 11. Februar 2019 in Grenzach-Wyhlen kann der 36-jährige Täter nicht bestraft werden. Er habe sich aufgrund seiner Erkrankung, einer atypischen Form der Schizophrenie, von dem Autofahrer angegriffen gefühlt und ihm deshalb durch das geöffnete Seitenfenster ein Mal in den Hals gestochen. Das hat die Schwurgerichtskammer des Landgerichts am Montag in Freiburg geurteilt. Jedoch wird der Täter in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Dabei sei seine Steuerungsfähigkeit nicht ausschließbar krankheitsbedingt aufgehoben gewesen. Wer sein Verhalten aufgrund einer Erkrankung nicht mehr willentlich steuern kann, der handelt ohne vorwerfbare Schuld und kann deshalb nicht bestraft werden. Ist die ...

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