Vom Verzehr wird abgeraten

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 17. September 2013

Teningen

Untersuchung von drei Fischen aus dem Köndringer Dammgraben weist hohe PCB-Werte auf / Weitere Tests sind angekündigt.

TENINGEN (BZ/ja). Fische aus dem Dammgraben sollten nicht verzehrt werden. Darauf weist das Landratsamt in einer Pressemitteilung hin. Der Grund: Eine Untersuchung von drei Fischen hat ergeben, dass das Fleisch mit PCB (polychlorierten Biphenylen) belastet ist; nicht so, dass einmaliger Fischgenuss gefährlich wäre, doch jedenfalls so, dass weitere Untersuchungen folgen sollen, wie Pressesprecher Ulrich Spitzmüller ankündigt. Immerhin lag die PCB-Belastung eines Aals 33mal so hoch wie der Grenzwert.

Die Ergebnisse
Dass gerade der Aal so auffiel, wundert nicht: Die Stoffe reichern sich im Fettgewebe an und Aal ist der fettreichste Fisch. Die EU-Verordnung vom Januar 2012 für wild gefangenen Frischwasserfisch legt als Grenzwert 300 Nanogramm PCB fest, der Aal aus dem Dammgraben hatte 10 080 Nanogramm. Bei den dioxinähnlichen PCB beträgt der Grenzwert zehn Pikogramm, nachgewiesen wurden 259.

Bei den anderen Fischen waren die Grenzwerten acht- bis 19-mal überschritten. Bei den ...

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