Tennis

Absteiger TC Blau-Weiß Oberweier bleibt Zweitligist

Uwe Schwerer

Von Uwe Schwerer

Do, 26. September 2019 um 10:00 Uhr

Tennis

Der Vorstand des TCBWO beschloss am Dienstag, ein Angebot des Deutsche Tennis-Bundes anzunehmen. Der Startplatz in Liga zwei war frei geworden, weil Teams verzichtet hatten.

"Wir wollen die Chance ergreifen und weiterhin Zweite Liga spielen", sagte Sportwart der Oberweierer Sportwart und Cheftrainer Oliver Killeweit am Mittwoch. Im Vorstand der Blau-Weißen sei diese Frage nicht kontrovers diskutiert worden. Damit erhält der regionale Topverein die Chance, seinem Konzept treu zu bleiben, den eigenen Spielern im Ligenbetrieb weiterhin eine attraktive sportliche Basis zu bieten: Damit sind in erster Linie Paul Wörner und Adrian Obert, aber auch Bastian Bross, Philipp Bauer und Andrej Kracman gemeint. Von deren Zusage machte der TCBWO-Vorstand die weiteren Planungen abhängig. "Sie wollen, nach aktuellem Stand, für uns in der Zweiten Liga spielen", erklärte Killeweit, "damit war für uns der Fall klar." Am Donnerstag vergangener Woche hatte der DTB eine Mail verschickt, die jenes Angebot beinhaltete.

Nach dem Verzicht lagen drei Optionen auf dem Tisch

Möglich geworden war diese Wendung, weil sowohl der TC RW Landshut, Meister der Regionalliga Südost, als auch der Vizemeister TC BW Dresden Blasewitz auf ihr Aufstiegsrecht verzichtet hatten. Danach war der DTB-Ausschuss für die Bundesligen am Zug. Er musste entscheiden, welcher Verein mit dem verlockenden Angebot konfrontiert werden sollte. Killeweit sagte, es sei um drei Optionen gegangen. Erster Kandidat sei der TC Augsburg, Tabellendritter der Regionalliga Südost, gewesen.

Dieser habe sich durchaus ambitioniert gezeigt, ihm habe indes, so der Oberweierer Sportwart, offenbar die Unterstützung des bayerischen Verbandes gefehlt. Die Idee, den TA SV Leingarten, Zweiter der Regionalliga Südwest, nun zu bitten, sei verworfen worden, weil es im Endspurt der Liga zu Ungereimtheiten gekommen sei. Blieb noch das Ensemble aus der Ortenau.

"Uns kam zu Gute, dass in dem siebenköpfigen DTB-Gremium drei Badener saßen", stellte Killeweit fest. Er zeigte sich sehr zufrieden mit dieser Entwicklung, bietet sie dem TCBWO doch die Gelegenheit seine beachtliche sportliche Entwicklung der vergangenen Jahre auf hohem Niveau fortzuführen.

Jetzt sollen an der Palmengasse die strukturellen und finanziellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass sich das blau-weiße Ensemble im kommenden Sommer auf dem Platz die Spielberechtigung für die zweite Tennis-Bundesliga sichert.