Theater

Daniela Löffner inszeniert Tschechows "Möwe" in Freiburg

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mo, 28. September 2015 um 00:00 Uhr

Theater

Heftiger Premierenapplaus: Tschechows Stück "Die Möwe" ist in der aktuellen Freiburger Inszenierung von Daniela Löffner bestens gelungen. Unsere Autorin erklärt, warum.

Soll sich die Kunst dem Leben an die Fersen heften? Oder sich ihm entgegenstellen? Der Nachwuchsdichter Konstantin Gawrilowitsch Treplew, genannt Kostja, entscheidet sich für das menschenferne Pathos apokalyptischer Visionen. Mit verheerenden Folgen: Sein blutleerer dramatischer Monolog fällt durch, die blutjunge Nina, die er liebt, läuft zu seinem erfolgreichen Rivalen Trigorin über: einem, wie sie findet, richtigen Schriftsteller, der keine Gedanken, sondern Menschen darstellt. Anton Tschechows 1895 uraufgeführtes Stück "Die Möwe" verhandelt in vier Akten die komplizierten Beziehungen zwischen Theater, Literatur, Liebe und Leben. Tschechow stellt Menschen auf die Bühne, Menschen in ihrem Unglück, ihren Sehnsüchten, ihren Egoismen, ihren vergeblichen Wünschen: Menschen für Schauspieler, die Menschen darstellen wollen – deshalb hat sich das Ensemble des Freiburger Theaters gewünscht, ...

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