Theater

"Ein Volksfeind" in Freiburg: Leben heißt im Schlamm wühlen

Jürgen Reuß

Von Jürgen Reuß

Mo, 11. Mai 2015

Theater

Der Rest ist Demagogie: Christoph Fricks außergewöhnliche Inszenierung von Ibsens "Ein Volksfeind" am Theater Freiburg.

Der Auftakt von Christoph Fricks "Volksfeind"-Inszenierung, die am Samstag im Großen Haus des Theater Freiburg Premiere hatte, ist gewagt. Man sieht nicht, was vorgeht, und man versteht nichts. Die Schauspieler agieren unter einem Tarnnetz, das über eine Art aufgeschnittenes Blechiglu auf der Vorderbühne geworfen ist. Und sie sprechen, auch wenn Frick nicht den Originaltext von Ibsen, sondern die Bearbeitung von Arthur Miller als Grundlage gewählt hat, zunächst nur Norwegisch. Im Hintergrund laufen skandinavisch anmutende Küstenbilder.

Nach einigen Minuten schälen sich zwei Frauen in absurden Norwegerkostümen aus dem Netz und übersetzen das Geschehen, als moderierten sie eine Homestory für ...

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