Premiere

Erbschleicherei: Stones "Drei Schwestern" in Basel

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mo, 12. Dezember 2016

Theater

Simon Stone inszeniert in Basel "Drei Schwestern" – mit Anton Tschechows Vorlage hat der Abend nicht viel zu tun.

So also nennt man das heute, wenn man sich kanonischer Texte bemächtigt, um sie für die Gegenwart fit zu machen: Sie werden "überschrieben". Simon Stone, Hausregisseur am Basler Theater und unangefochtener Shootingstar der vergangenen Saison an den deutschsprachigen Theatern, ist ein Meister im Überschreiben. Nach der erfolgreichen Überschreibung von Ibsens Drama "John Gabriel Borkmann" (Inszenierung des Jahres, Einladung zum Berliner Theatertreffen), hat sich der in Basel geborene, in Australien sozialisierte 32-Jährige Anton Tschechows "Drei Schwestern" vorgenommen, jenes Stück des russischen Dramatikers, dessen Sehnsuchtsruf "Nach Moskau!" zum geflügelten Wort geworden ist.

"Nach Moskau!" kommt selbstredend in Stones Basler Stück, das erstaunlicherweise immer noch "Drei Schwestern" ...

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