Oper an der Musikhochschule Freiburg

Turbulenter Spaß mit Rossini – und einem Spiegel

Alexander Dick

Von Alexander Dick

So, 21. Januar 2018 um 17:09 Uhr

Theater

Eine selten gespielte Rossini-Oper. Eine kluge und charmante Inszenierung. Und exzellente Sänger und Instrumentalisten. "La pietra del paragone" an der Musikhochschule Freiburg lohnt den Besuch.

Die Sache mit dem Spiegel hatte schon Stendhal, der große, kritische Chronist seiner Zeit, beschrieben – wenn auch in anderem Zusammenhang: "Sein Gesang ist", so charakterisiert er in seiner berühmten Biographie "Vie de Rossini" das italienisch-rossinische Wesen der Musik, "wenn man will, wie ein Spiegel, in dem er sich betrachtet: Seine Seele, die sich anfangs über das Schicksal aufgeregt hat und zornerfüllt war, hat am Schluss Mitleid mit sich selbst".

Auch Regisseur Alexander Schulin hält seinen Sängern den Spiegel vor. Aber ebenso dem Publikum und, wenn man so will, der gesamten Gesellschaft. Wobei es so brisant gar nicht zugeht in Luigi Romanellis Libretto zu Rossinis frühem Bühnenerfolg "La pietra del paragone" ...

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