Und das Spiel beginnt

Georg Rudiger

Von Georg Rudiger

Do, 06. Dezember 2018

Theater

Axel Ranisch inszeniert, Alejo Pérez dirigiert Sergej Prokofjews Oper "Die Liebe zu drei Orangen" in Stuttgart.

Ein Prinz, der sich auf der Bühne übergeben muss, ein gestandener Bass als böse Köchin und ein Zauberer, dessen magische Kräfte vom Teufel angezweifelt werden: Sergej Prokofjews Oper "Die Liebe zu den drei Orangen" hat viele groteske Momente. Dass nun aber die Prinzessin, in die sich der Prinz unsterblich verliebt, schwanger ist, steht nicht im Libretto, sondern ist nur an der Stuttgarter Staatsoper zu erleben. Da braucht es einen Regisseur wie Axel Ranisch, der die (echte) Schwangerschaft von Esther Dierkes als Ninetta parodistisch aufgreift und so selbstverständlich in die absurde Handlung integriert, als wäre es so ausgedacht. Überhaupt macht der Filmemacher, dessen zu weiten Teilen improvisierter ...

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