Titelregen bei den Herbolzheimer Schützen

Werner Schnabl

Von Werner Schnabl

Sa, 15. Juni 2019

Herbolzheim

Verein zeichnet bei der Hauptversammlung mehrere Mitglieder mit Meistertitel sowie für langjährige Treue aus.

HERBOLZHEIM (wes). Auch im vergangenen Jahr hielt der Mitgliederzuwachs im Schützenverein Herbolzheim an, wenngleich leicht abgeschwächt. Das wurde bei der Hauptversammlung deutlich. Oberschützenmeister Karsten Szkibick ehrte außerdem mehrere Deutsche Meister und langjährige Mitglieder.

Herbolzheimer Schützen sind in drei Verbänden vertreten. Beim Südbadischen Sportschützenverband schaffte es Markus Vetter bis zu den Deutschen Meisterschaften. Andreas Kistner errang mit dem 50-Meter-Sportgewehr den Titel des Bunds Deutscher Sportschützen. Auf die Distanz von 100 Metern kam Karl-Frieder Fink auf den dritten Platz. Einen wahren Titelregen gab es bei der Deutschen Schießsport Union. Dreimal stand Daniela Tröller auf dem obersten Treppchen, zweimal Christian Tröller. Daneben wurden in den unterschiedlichen Disziplinen fünf Vizemeisterschaften auf Bundesebene errungen. Szkibick zeigte sich stolz.

Vereinsintern wurden das Dreikönigsschießen mit 20 Mannschaften und der Kreisschützentag ausgetragen. Die Fallscheibenanlage ist auf Pneumatik umgerüstet und an der 25-Meter-Stand wurde Schallschutz installiert. Durch einen kompletten Umbau der Vereinsküche werde man auch den höheren gastronomischen Ansprüchen gerecht.

Instandsetzungs- und Modernisierungskosten schlugen für Kassenwart Florian Ruh mit mehr als 12 000 Euro zu Buche. Dank Spenden sei die Finanzierung der anstehenden Maßnahmen zur Sanierung der Elektrik in diesem Jahr gesichert, so Ruh. Der Prüfungsbericht des Steuerbüros bestätigte die Angaben.

Bürgermeister-Stellvertreter Clemens Schätzle sagte, mit den großartigen Erfolgen repräsentiere der Verein auch die Stadt überregional, sogar bundesweit.

Ehrungen: Für 20 Jahre: Josef Hügel; für 30 Jahre: Peter Rau; für 40 Jahre: Heinz Ruf; für 50 Jahre: Dieter Fetsch. Verbandsehrungen: für 25 Jahre: Wolfgang Klinger; für 40 Jahre: Heinz Ruf; für 50 Jahre: Dieter Fetsch und Josef Göhri; für 60 Jahre : Hans Schaudt.