Jostäler Freilichtspiele beginnen

"Das Leben ist ja wie Theater"

Peter Stellmach

Von Peter Stellmach

Mi, 15. Juli 2015 um 18:16 Uhr

Titisee-Neustadt

TITISEE-NEUSTADT. Vorhang auf heißt es vom kommenden Wochenende an bei den Jostäler Freilichtspielen. Zum zehnten Mal (seit 1987) führen Laiendarsteller ein Stück mit historischem Hintergrund des Hochschwarzwalds auf. Die Oehlermühle in der Schildwende bildet die Kulisse für das Stück "Die treue Theresia – eine Hinterzartener Bäuerin kämpft um ihren Hof" aus der Feder von Wulf Schmidt. Regie führt Barbara Rießle, mit ihr sprach Peter Stellmach

BZ: Frau Rießle, wie steht es kurz vor der Premiere um die Probenarbeit?
Rießle: Letzte Probe war am Montag, und heute (Mittwoch) kommt die Firma Bächle für die Tontechnik. Wir spielen diesmal ja mit Mikrofonen, das ist eine zusätzliche Herausforderung bei mehr als 30 Sprechrollen. Ich habe schon Herzklopfen und keine Ahnung, wie das läuft bei so vielen. Die Techniker haben uns die Angst zu nehmen versucht, die meinen, das kriegen wir schon hin. Das ist übrigens lustig, die sind Hamburg und was weiß ich wo und in Wien tätig, und dann jetzt im Jostal, da musste ich schon schmunzeln. Das hat was. Wir sind ja Laien, und jetzt bewegen wir uns in eine Richtung, die schon professioneller ist. Das ist toll für die Spieler, man muss nicht dauernd rufen lauterlauterlauter. Und dass die Zuhörer alles gut verstehen, ist ja schon wichtig. Ich bin gespannt.
BZ: Wie oft haben Sie geprobt?
Rießle: Oje, das weiß ich gar nicht genau. Im Herbst haben wir das Stück bekommen, dann haben wir im Januar angefangen, ein Mal in der Woche. Die letzten drei bis vier Wochen waren es zwei Proben. Das Stück war ja von Wulf Schmidt auf Hochdeutsch verfasst, das haben Monika Ketterer, Rosel Kaltenbach, Manfred Kleiser und ich in ...

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