Gutachter für die kniffligen Fragen

Peter Stellmach

Von Peter Stellmach

Mi, 07. Dezember 2011

Titisee-Neustadt

Bürgermeister beschließen den nächsten Schritt zur Behandlung des Themas Windenergie / Pix hegt Bedenken, Hinterseh kontert.

TITISEE-NEUSTADT / HOCHSCHWARZWALD. Ein unabhängiges Fachbüro soll klären, welche Erhebungen im Hochschwarzwald als Standorte für Windkraftanlagen taugen. Denn wenn es darum geht, in einem gemeinsamen Planungsverband rechtsverbindlich die Grundzüge der alternativen Energiegewinnung festzulegen, wollen die Bürgermeister auf der sicheren Seite sein und sich weder auf den Windatlas noch auf die Investoren verlassen müssen.

Sie haben in einem Treffen am Montagabend aber noch nicht den Zuschlag erteilt. Vielmehr wurde Norbert Brugger (Löffingen) damit beauftragt, mit dem Favoriten, einer Firma aus Norddeutschland, Einzelheiten zu klären, die als wesentlich angesehen werden.

Es geht zum einen um die Windhöffigkeit, also die Frage, wie kräftig und stetig es bläst. Der Windatlas weist bekanntlich Unsicherheiten auf. Man will es aber genau wissen, beispielsweise, ob der Feldberg den Durchzug beeinträchtigt. Um genauen Aufschluss zu bekommen, bedarf es dreidimensionaler Berechnungen. Der zweite Punkt betrifft mögliche Einschränkungen durch die Lebewelt, bezogen auf die Aussage der Landesregierung, dass keine Arten gefährdet werden dürften. ...

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