Titisee-Neustadt

Hochschwarzwälder Landwirte wollen sich gegen die Rückkehr des Wolfs formieren

Susanne Gilg

Von Susanne Gilg

Di, 04. Dezember 2018 um 18:44 Uhr

Titisee-Neustadt

Eine Diskussion über die Rückkehr des Raubtiers in den Schwarzwald zeigt: Landwirte wollen sich jetzt formieren, um Einfluss auf das Wolfsmanagement zu nehmen.

Vor allem Landwirte und Jäger sind am Montagabend ins Kurhaus nach Titisee gekommen, um sich von Gregor Beyer, Geschäftsführer des Forums Natur Brandenburg, über den Umgang mit dem Thema Wolf informieren zu lassen. Ziel des Abends, zu dem der Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen und fortschrittlicher Landwirte und der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) geladen hatten, war, dass Landwirte sich organisieren und Einfluss auf das geplante Wolfsmanagement im Land nehmen sollen.

Eines machen die Landwirte an dem Abend im Kurhaus in Titisee deutlich: Sie wollen den Wolf nicht im Hochschwarzwald – und fordern von der Politik, dass diese dicht besiedelte Kulturlandschaft als Wolfsland ausgeschlossen wird. Gregor Beyer hatten sie eingeladen, um sich Infos zu holen, wie sie das Wolfsmanagement im Land zu ihren Gunsten beeinflussen können. "Überall, wo der Wolf jetzt schon ist, sagen die Leute, dass sie sich zu spät mit dem Thema auseinandergesetzt haben – daher wollen wir jetzt den Meinungsbildungsprozess anstoßen", sagt Hierahofbauer Mathias Brugger aus Saig, Vorstandsmitglied im Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen und fortschrittlicher Landwirte.

Das ...

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