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BZ-Interview

Trotz demographischem Wandel: "Das Dorf hat Zukunft"

In der Medienlandschaft nennt man ihn den deutschen Dorfpapst. Gerhard Henkel hat sich als Humangeograph über Jahrzehnte mit dem Dorf beschäftigt. Im BZ-Interview erklärt er, warum es nicht ausstirbt.

  • „Das Dorf ist leerer geworden“, sagt der Experte. Im Bild eine historische Ansicht von Oberprechtal. Foto: Gutjahr

Sein aktuelles Werk "Rettet das Dorf!" lässt erahnen, für welches Leben sein Herz schlägt. Martina Philipp sprach mit dem Westfalen über die heutigen Probleme der Dörfer und die Frage, wie diese behoben werden können.

BZ: Herr Henkel, wie sieht Ihr Traumdorf aus?

Henkel: Es sollte eine mittlere Größe haben von bis zu 2000 Einwohner, nicht zu fern einer Großstadt sein, aber auch nicht zu dicht dran. Es sollte eine eigene Gemeinde und Pfarrei haben, Land- und Forstwirtschaft, Handwerk und Gewerbe, mindestens einen Gasthof, einen Laden, eine Grundschule, einen Kindergarten und ein lebendiges Vereinsleben.

BZ: Und wie sieht die Realität aus?

Henkel: Naja, Dörfer können es sich ja nicht aussuchen, wo sie liegen. Solche Dörfer gibt es aber durchaus noch zu Tausenden, sie sind aber natürlich am Schwinden.

BZ: Wann ist ein Dorf ein Dorf?

Henkel: Da gibt es keine einheitliche Definition. Als Student habe ich gelernt, in einem klassischen Dorf arbeiten ...

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