Tschernobyl gab den Anstoß

bz, bas

Von BZ-Redaktion & Barbara Schmidt

Mi, 30. August 2017

Staufen

Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen geht seit 30 Jahren gegen Atomkraftwerke auf die Straße.

STAUFEN (BZ/bas). Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 gab in Staufen den Anstoß zur Gründung einer Elterninitiative, die schnell zu einer allgemeinen Initiative gegen Atomenergie wurde. Insbesondere das Atomkraftwerk in Fessenheim ist den Umweltschützern bis heute ein Dorn im Auge. Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens hat die Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen kürzlich eine Jubiläumsbroschüre herausgegeben.

"Können wir unsere Kinder noch im Sandkasten spielen lassen? Ist unsere Nahrung verstrahlt?" Solche Fragen trieben die besorgten Eltern 1986 um. Es sei ein schwarzes Jahr gewesen, erinnern sich die Umweltschützer aus Staufen. Nach Tschernobyl machte das Waldsterben Angst, ein Großbrand beim Chemieunternehmen Sandoz in Basel vergiftete den Rhein bis über Mannheim hinaus. Am 28. Juni 1986 gründete sich im "Bahnhöfle" die Bürgerinitiative Umweltschutz ...

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