TuS Adelhausen gewinnt enges Duell in Urloffen

Matthias Konzok

Von Matthias Konzok

Mo, 13. September 2021

Ringen

Ringer-Bundesligist setzt sich im Südbaden-Derby 13:8 durch.

Ein knappes Duell mit engen Kämpfen hatte Florian Hassler dem TuS Adelhausen beim ASV Urloffen prophezeit. Entsprechend zeigte sich der TuS-Trainer mit dem 13:8-Bundesligasieg seiner Ringer "grundsätzlich froh und zufrieden". Nach sechs Kämpfen lagen die Gäste 3:8 zurück, ehe sie mit vier Siegen den Spieß umdrehten.

Auch dank Kevin Henkel, der im Freistil bis 75 Kilogramm vier Zähler holte. In einem "für die Zuschauer überragenden Kampf", so Hassler, drehte der Rückkehrer ein 0:2 in ein 4:2, ehe sich Stefan Käppeler die Schulter auskugelte. Statt 9:8 hieß es 12:8 für die Adelhauser, deren Sieg mit Istvan Vancza (Greco 75) ein TuS-Debütant perfekt machte. Weitere Siege erzielten Manrikos Theodoridis (F 71), Debütant Giorgi Sulava (F 80), Felix Krafft im 130er Greco (Hassler: "Überragend gekämpft und Paroli geboten") sowie der Sebastian Jezierzanski. Der Ex-Urloffener bezwang im Freistil-Halbschwergewicht den Litauer Armands Zvirbulis 6:1, "auf ihn freue ich mich noch diese Saison", schwärmte der Coach über den Polen, "er ist auch ein Teamplayer und super Typ".

Hingegen zeigte sich Hassler von zwei Freistilern "ein bisschen enttäuscht". Sulejman Ajeti (57) "zeigte nicht das, was er liefern kann. Und mit seinen 37 Jahren muss er abgezockter sein", kommentierte der Coach die Überlegenheitsniederlage gegen Junior David Kiefer. Bei Manuel Wolfer (66) "hätte ich nicht gedacht, dass er so klar verliert", so Hassler über die 0:7-Punktniederlage gegen Nico Megerle. "Im Training ist Manuel fleißig, aber es passt momentan nicht mit dem zusammen, was er auf der Matte abliefert."