Berlinale

"Undine" – ein starker Film von Christian Petzold im Wettbewerb

Martin Schwickert

Von Martin Schwickert

So, 23. Februar 2020 um 19:41 Uhr

Kino

BZ-Plus Im Wettbewerb der Berlinale ist "Undine" von Christian Petzold ein Bären-Anwärter, geglückt ist auch der Anti-Western "First Cow". Und Lars Eidinger bekennt sich zur historischen Schuld der Deutschen.

In der deutschen Märchenmythologie werden Undinen als weibliche, halbgöttliche Wassergeister geführt, die erst durch die Liebe zu einem irdischen Mann eine Seele bekommen. Wird der Vermählte untreu, bringt die Undine ihm den Tod und muss wieder zurück ins Wasser verschwinden. Ein romantisches Abhängigkeitsverhältnis unter Extrembedingungen und eine Liebe auf Leben und Tod. "Undine" heißt auch der neue Film von Christian Petzold, der am Sonntag als erster deutscher Beitrag im Berlinale-Wettbewerb seine Weltpremiere feierte.

Aber diese Undine, die von Paula Beer als recht bodenständige, moderne Frauengestalt gespielt wird, hat genug von den Zwängen der Märchenordnung. Als der schnöselige Geliebte sie auf schnödeste Weise wegen einer anderen verlässt, will sie ihre Seele behalten, weder Rache nehmen noch zurück ins Wasser gehen. Stattdessen ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

NUR BIS ENDE MAI: 6 Monate unbegrenzt BZ-Online lesen zum halben Preis. Jetzt 50% sparen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ