Rätseln

Ursache für herabgefallenes Glas an Freiburger Rotteckstrecke weiter unklar

Simone Höhl

Von Simone Höhl

Sa, 24. August 2019 um 10:36 Uhr

Altstadt

Keine vier Monate nach Eröffnung der neuen Rottecklinie musste die Straßenbeleuchtung nachgerüstet werden. Die Ursache, warum Glas aus den Laternen gefallen war, ist bis heute nicht geklärt.

Noch immer ist unklar, warum ein Glas der neuen Laternen am Rotteckring auf die Straße gefallen ist. Das Teil hatte sich Anfang Juli beim Colombipark gelöst und Dienstleister Badenova bei der anschließenden Kontrolle noch ein weiteres fehlendes Glas festgestellt.

In einer Sofortmaßnahme sicherte die Herstellerfirma provisorisch die Gläser aller rund 140 Lampen, die entlang der neuen Rottecktramstrecke errichtet worden waren. In den Tagen darauf wurde nachgebessert "und alle doppelt und dreifach gesichert", erklärte Badenova-Sprecher Roland Weis am Freitag auf Anfrage: Die Gläser seien nicht nur in die Lampenfassung gedreht worden, zudem seien an der Aufhängung drei Spreizsplinte angebracht worden.

"Für die Spezialanfertigung fehlte die Praxiserfahrung." Roland Weis, Badenova
Die Ursache ist bis heute unklar: "Der Hersteller macht weiter Material- und Aufhängungstests", sagte Weis. Bei der Beleuchtung handelt es sich um eine Sonderanfertigung für das 66 Millionen Euro teure Großprojekt mit neuer Stadtbahnlinie und neuen Plätzen.

Das Rotteckring-Modell war mit einem Planungsbüro entwickelt und vom Stuttgarter Hersteller Schréder entworfen worden. "Für die Spezialanfertigung fehlte die Praxiserfahrung", meinte Weis. Die Nachbesserung laufe im Rahmen der Gewährleistung.

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