Ausstellung

"Utopie und Untergang – Kunst in der DDR" in Düsseldorf

Ulrich Traub

Von Ulrich Traub

Mo, 09. September 2019 um 19:35 Uhr

Kunst

30 Jahre nach dem Fall der Mauer stellt ein westdeutsches Museum Künstler aus der DDR vor. Es sind nur 13, aber es ergibt ein buntes und durchaus diverses Bild.

Zwei Werke, zwei Welten: Im realistischen Monumentalgemälde "Nach der Schicht im Salzbergwerk" lässt Willi Sitte 1982 die Arbeiter hochleben. Cornelia Schleime hat fotografische Selbstinszenierungen im Stile einer Cindy Sherman auf die über sie angefertigte Stasiakten geklebt. Die Heimat der beiden Künstler war die DDR. Sonst sucht man Gemeinsamkeiten vergeblich.

Die Arbeiten beschreiben die extremsten Positionen, die sich in der Ausstellung "Utopie und Untergang" gegenüberstehen. Der Düsseldorfer Kunstpalast versucht mit der Präsentation von 13 Künstlern und Künstlerinnen einen Überblick über Kunst in der DDR. Sitte, das SED-Mitglied, trifft nicht nur auf die bespitzelte Cornelia Schleime, die 1984 ausreisen konnte, sondern auch auf weitere Kunstschaffende, deren Werke nicht ...

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