Gewalttat

Verbreitung der Stuttgarter Schockvideos ist wohl nicht strafbar

Christian Rath

Von Christian Rath

Sa, 03. August 2019 um 11:04 Uhr

Südwest

BZ-Plus Ein Mann tötet einen anderen auf offener Straße mit einem Schwert. Schon kurz nach der Tat werden Handyvideos davon im Netz verbreitet. Forderungen, so etwas zu verbieten, laufen wohl ins Leere.

Vom grausamen Tötungsdelikt in Stuttgart-Fasanenhof existieren mehrere Handyvideos, die im Internet massenhaft geteilt wurden. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft jetzt, ob die Anfertigung und vor allem die Verbreitung solcher Aufnahmen strafbar sein könnte. Es gibt bisher allerdings noch kein offizielles Ermittlungsverfahren. Und dabei wird es vermutlich auch bleiben.

Strafbar ist zum Beispiel, wenn in einem im Internet verbreiteten Video "die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau gestellt" wird. Diese Strafnorm wurde erst Ende 2014 in Paragraph 201a des Strafgesetzbuchs eingefügt. Es ging vor allem um ...

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