Konjunktur

Viele Aufträge für Gütenbacher Maschinenbauer Rena

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Do, 30. Juli 2020 um 17:08 Uhr

Wirtschaft

Keine Kurzarbeit, volle Auftragsbücher – der Schwarzwälder Hightech-Produzent Rena trotzt der Corona-Krise und kauft in Österreich ein Unternehmen.

Beim Schwarzwälder Maschinenbauer Rena laufen trotz Corona-Krise die Geschäfte gut. Die Auftragslage sei ausgezeichnet, teilte ein Sprecher der BZ am Donnerstag mit. Es gebe keine Kurzarbeit. Das Unternehmen befindet sich auch weiter auf Expansionskurs. So übernimmt Rena die österreichische Hirtenberger Engineered Surfaces (HES) mit 30 Beschäftigten. Die HES ist Spezialistin für die Nachbehandlung von im 3-D-Druck hergestellten Metallen. Dabei nutzt HES elektrochemische Prozesse. Rena-Vorstandschef Peter Schneidewind sagte: "Mit dem neuen Segment wird ein aussichtsreiches neues Kapitel mit großem Wachstumspotenzial in der Rena aufgeschlagen."

Im Dezember hatten die Schwarzwälder bereits den US-Nasschemiespezialisten MEI LLC erworben, der jetzt als Rena Technologies North America firmiert. Dort sind 70 Mitarbeiter beschäftigt. Die Rena selbst hat rund 1000 Mitarbeiter. Der südbadische Hightech-Produzent gehört zum Finanzinvestor Equistone. Mit Rena-Anlagen lassen sich Wafer reinigen, ätzen und trocknen. Wafer werden unter anderem in der Photovoltaik und der Mikrosystemtechnik eingesetzt.