Mutprobe oder Spiel?

Viele Kinder ignorieren die Gefahren von Bahngleisen – für Mutproben oder Selfies

Julius Steckmeister

Von Julius Steckmeister

So, 16. Dezember 2018 um 17:03 Uhr

Ihringen

BZ-Plus Bahn und Polizei beobachten bei Kindern einen gefährlichen Trend: riskantes Verhalten rund um den Zugverkehr. Über die damit verbundenen (Lebens-)gefahren informiert die Polizei an Schulen – auch in Ihringen.

Gerade zu den Stoßzeiten morgens kurz vor Schulbeginn oder am Nachmittag wuseln auf dem Ihringer Bahnhof kleine und große Pendler durcheinander. Wer es gar zu eilig hat, nimmt auch schon mal eine Abkürzung über die Gleise. Das Warten auf den Zug hingegen führt insbesondere bei den jungen Bahnnutzern schnell zu Langeweile. Sie wollen sich bewegen und rennen wild auf dem Bahnsteig herum. Dabei wird von den Großen wie den Kleinen leider allzu leicht vergessen, wie gefährlich der Ort ist, an dem sie sich aufhalten.

Übermut und Unwissen
"Ein Schüler wurde auf die Gleise geschubst. Da war es klar, dass wir was unternehmen", erläutert Schulsozialarbeiter Axel Schimpff, wie der Präventionsunterricht der Bundespolizei vor drei Jahren an die Schule kam. Viele Kinder hier sind sogenannte ...

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