Kultserie

Volk ohne Mutti: Am Sonntag endet die "Lindenstraße"

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Fr, 27. März 2020 um 19:30 Uhr

Kultur

BZ-Plus Ende Legende: Am Sonntag ist nach knapp 35 Jahren und 1758 Folgen definitiv Schluss für die Kultserie "Lindenstraße". Immerhin kommt Mutter Beimers Küche jetzt ins Haus der Geschichte.

Okay, es gibt längere Serien, auch im deutschen Fernsehen: "Sturm der Liebe" etwa hat es, obwohl erst im Jahr 2005 gestartet, bereits auf 3351 Folgen gebracht, "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" sogar auf gut 7000, und "Unser Sandmännchen", das einzige vitale Überbleibsel der untergegangenen DDR, ist mit mehr als 20 000 Episoden sowieso einsamer Spitzenreiter.

Aber keine Serie war dem deutschen Alltag in all seiner Schäbigkeit und Schlichtheit je so nah wie die "Lindenstraße". Und das, seit am 8. Dezember 1985 die erste Folge ausgestrahlt wurde. Wobei ihr "Vater", der Regisseur, Autor und Filmproduzent Hans W. Geißendörfer, sie freilich nicht ganz aus dem Nichts erfunden hat: Vorbild war die britische "Coronation Street", die seit 1960 läuft.



Dort geht es um typische Reihenhausbewohner aus der Arbeiterklasse. In der "Lindenstraße", die in Köln gedreht wird, aber in München spielt, sind die Schichten stärker durchmischt, doch ihre Klientel ist trotz einiger Mediziner, die dort leben und arbeiten, eine klassisch ...

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