Nahe am Maximum

Jakob Schönhagen

Von Jakob Schönhagen

Fr, 13. Dezember 2019

Volleyball

Der VC Offenburg hat eine außerordentlich gute Hinrunde gespielt / Jahresabschluss am Samstag.

OFFENBURG. Im letzten Spiel dieses Jahres empfangen die Drittliga-Volleyballerinnen des VC Offenburg am Samstag (18 Uhr) in der Nordwesthalle den Tabellenfünften TSV GA Stuttgart.

Die Schmetterkünstlerlinnen des VC Offenburg haben eine Hinrunde nahe am Maximum gespielt. Lediglich einmal mussten sie sich geschlagen geben. Und das gegen Tabellenführer TG Bad Soden. Ansonsten aber flogen die Spielerinnen von Trainerin Richarda Zorn regelrecht durch die Liga. Angeführt von den Routiniers Lisa Solleder, Isi Herp und Kapitänin Johanna Ewald hat der VCO eine starkes Kollektiv entwickelt, dass durch seine jugendliche Frische überzeugt. Und dennoch forsch daherkommt: "Wir wollen den zweiten Platz aus der Hinrunde bestätigen", sagt Zuspielerin Ewald vor dem Rückspiel gegen die Landeshauptstädterinnen. In der Hinrunde setzten sich die Offenburgerinnen knapp durch. Auffälligste Akteurin bei Stuttgart war damals eine ehemalige VCOlerin: Nadia Jäckle, die beim TSV mittlerweile im Außenangriff aufläuft. Und somit nicht mehr im Mittelblock, wie einst in der Nord-West-Halle. "Das hat uns damals ziemlich überrascht", erinnert sich Außenangreiferin Solleder. Der VCO ist also gewarnt.

"Wir haben eine sehr, sehr gute Hinrunde gespielt"; findet indes Trainerin Zorn. Die 32-Jährige hat in der letzten Woche den Schwerpunkt auf den eigenen Angriffsbereich gelegt. Zudem werden sich die Offenburgerinnen wohl auf ihre stärkste Waffe verlassen: Der VCO-Aufschlag hat in dieser Spielzeit so manchen Gegner zur Verzweiflung gebracht. In der Nordwesthalle wird scharf geschossen.

"Das ist einfach unsere Stärke, wenn wir den durchbringen, wird es für jeden Gegner schwer", sagt Ewald. Und so könnten sie sich durch einen Sieg ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bereiten. Spitzenreiter TG Bad Soden ist zwar mit sechs Punkten Vorsprung vorerst 2019 nicht mehr einzuholen. Aber auch auf einem zweiten Platz ließe es sich gut überwintern. Zorn: "Damit würde das Jahr sehr positiv ausklingen."