Elsass

"Vor dem Hintergrund einer Epidemie müssen wir Grenzen wieder respektieren"

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Di, 21. April 2020 um 19:23 Uhr

Elsass

BZ-Plus "Wir haben ein wenig durchatmen können", sagt Jean Rottner: Der Präsident der französischen Region Grand Est über die Grenzschließung und den Umgang mit Corona im Elsass. Ein Interview.

Noch immer versorgen die Kliniken im Elsass fast 2000 Corona-Patienten. Seit Beginn der Pandemie sind dort mehr als 1000 Menschen an Covid-19 gestorben. Doch die Lage hat sich im April etwas entspannt. Die Krise hat auch Missstimmungen über die Grenzschließungen erzeugt und noch ist offen, wie Normalität in einer Grenzregion wie dem Oberrhein mit Corona künftig gelebt werden soll. Bärbel Nückles hat über diese Fragen mit Jean Rottner, dem Präsidenten der Region Grand Est, gesprochen.
"Wir müssen wachsam sein, dass es nicht zu einem neuen Anstieg der Infektionen kommt." Jean Rottner BZ: Monsieur Rottner, wie ist inzwischen die Lage im Elsass? Werden noch Covid-19-Patienten ins Ausland verlegt?
Rottner: Inzwischen ist das zum Glück nicht mehr notwendig. Seit Anfang April hat sich die Kurve etwas abgeflacht. Wir haben ein wenig durchatmen können. Es sind wieder Intensivbetten verfügbar. Dennoch ist die Lage weiter angespannt. Wir ...

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