Vorerst kein Geld gegen Schlaglöcher in Gresgen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 22. Oktober 2019

Zell im Wiesental

Straße nach Hausen: Regierungspräsidium sieht sich nicht zuständig.

ZELL-GRESGEN/HAUSEN (BZ). Der Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger (SPD) hat beim Regierungspräsidium Freiburg wegen der Verbindungsstraße von Gresgen nach Hausen nachgehakt. Deren Zustand sei desolat, so Stickelberger. Nun antwortet Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: "Die Straße ist zunächst für eine Sanierung nicht förderfähig. Die Stadt Zell hat aber die Möglichkeit, eine Verkehrszählung durchzuführen." Werden dabei über 500 Fahrzeuge pro 24 Stunden nachgewiesen, bestünde gegebenenfalls die Möglichkeit, einen Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm nach dem Landesgemeindefinanzierungsgesetz zu stellen. Grundsätzlich seien Kommunen selbst für kommunale Straßen zuständig, so Schäfer.

Die teils marode Verbindung zwischen Gresgen und Hausen macht etlichen Bürger schon länger Sorgen: Manche Schlaglöcher seien so tief, dass Autofahrer große Vorsicht walten lassen müssen, sagt Stickelberger. Die Straße weise eine bedrohliche Schieflage zur Talseite auf, was im Winter eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstelle. Zugleich handelt es sich hier um die einzige kurze Umleitungsstrecke der B 317 zwischen Hausen und dem Oberen Wiesental, falls diese kurzfristig zwischen Hausen und Zell gesperrt werden müsse. "Da die Stadt Zell nicht in der Lage ist, die nötige umfassende Sanierung samt Unterbau zu finanzieren", hatte Stickelberger in Freiburg um Informationen über mögliche Zuschüsse gebeten. Ob das Rathaus in Zell eine Verkehrszählung starten möchte, ist unbekannt.