Wäre eine Trillerpfeife die bessere Alternative?

Helga Jutt

Von Helga Jutt (Freiburg)

Mi, 16. September 2020

Leserbriefe Freiburg

Ihr Artikel "Schlagstöcke für den Ordnungsdienst" hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Ich habe Verständnis dafür, dass die Gemeindevollzugsbeamten gegen Angriffe jeder Art gesichert werden müssen.
Wäre eine laut schrillende Trillerpfeife statt des Schlagstocks nicht die bessere Alternative?

Vorteile gegenüber dem Schlagstock:
» Sie kann leicht und unsichtbar im Brustbereich getragen werden.
Bei ihrem Einsatz ist sie laut und vernehmlich zu hören, sodass Menschen, die von der Gefahrenzone weiter entfernt sind, aufmerksam werden und gegebenenfalls zusätzliche Hilfeleistung geben könnten.
» Sie erzeugt beiderseits der Kontrahenten kein Ansteigen von Aggressionen, was bei Einsätzen mit Schlagstöcken eher der Fall wäre.
Sie verhindert Verletzungen bei falsch verstandener Notwehr oder bei unsozialem und unpädagogischem Verhalten des Trägers.
Letztendlich ist sie sehr handlich und die Anschaffungskosten wären erheblich günstiger.

Die bereits bezahlten Schlagstöcke könnten an Städte verkauft werden, die solche zum Einsatz bringen. Die Stadt Freiburg sollte unbefugten Leuten kein Gerät in die Hand geben, mit dem sie ihr Umfeld bedrohen oder körperlich schädigen könnten.

Meine persönliche Meinung ist, dass generell überhaupt keine Schlagstöcke zum Einsatz kommen sollten.

Helga Jutt, Freiburg