Spendenfahrt

"Drive to help" nach Gambia ist in Waldkirch gestartet – auch vier aus dem Breisgau sind dabei

Sylvia Sredniawa

Von Sylvia Sredniawa

Fr, 22. März 2019 um 16:14 Uhr

Waldkirch

Ein Tross aus fünf Fahrzeugen, besetzt jeweils mit Zweierteams ist am Freitagmorgen in Waldkirch nach Gambia aufgebrochen.

Mit dabei sind Johanna Berghorn und Nicola Scherer aus Waldkirch sowie Greta Strähle und Jannis Grafmüller aus Freiburg. Die anderen Teams kommen aus Ingolstadt, Ulm, Heidelberg/Berlin. Ihr "Drive to help", initiiert vom gleichnamigen, in Waldkirch ansässigen Verein, führt sie zu einem Krankenhaus in Serrekunda. Mit den Sachspenden an Bord und in einem Überseecontainer sowie rund 35000 Euro Geldspenden soll der Betrieb der ASB Health Clinic – die ohne jegliche staatliche Gelder auskommen muss – für etwa ein Jahr gesichert werden. Auch die Autos bleiben im etwa 7000 Kilometer entfernten Gambia. Wie das medizinische Material und das Geld wurden auch sie gespendet. Eines der Fahrzeuge soll als rollende Arztpraxis auf dem Land unterwegs sein.

Am ersten Tag wollen die Teams die französische Atlantikküste erreichen, am zweiten Bordeaux. Dann werden die Strecken pro Tag kürzer, denn das Gelände weniger komfortabel. Übernachten werden die Teams in den Fahrzeugen, die sie dafür extra umgebaut haben. Auch Ersatzräder, Benzinkanister, Getränke und mehr sind an Bord. Wettermäßig sind sowohl Hitze als auch Kälte zu erwarten, vielleicht auch Schnee.

Die Fahrt ist die bereits vierte des Vereins und ganz sicher nicht die letzte. Spenden sind also weiterhin willkommen.

Mehr Infos und Reisetagebuch unter www.drive-to-help.de