Isetta trifft auf Kona und Twizy

Fotografiert von Sylvia Sredniawa

Von Fotografiert von Sylvia Sredniawa

Mo, 06. Mai 2019

Waldkirch

Waldkircher Sonntag.

Breiter als bisher war das Motto des "Waldkircher Sonntags" angelegt, denn dieses Mal waren als Höhepunkt des verkaufsoffenen Sonntags nicht nur Oldtimer – Autos, Traktoren, Motorräder und Fahrräder – zu sehen, sondern auch Beiträge zur modernen Mobilitätsentwicklung. So traf der gelbe Citroën von 1922 (das älteste Fahrzeug in der Ausstellung) auf die E-Mobil-Flotte von Hyundai (unter anderem Kona); und die "knuffigen" Isettas auf den elektrischen Renault-Twizy. Sogar das NSU-Motorrad von 1929, ein echter Hingucker, musste akzeptieren, dass das heutige Interesse vielleicht dem batteriebetriebenen Motorroller gilt. Bernd Wintermantel von der Waldkircher Werbegemeinschaft (WGW), die das Event organisierte, sah sich angesichts der Besucherzahlen bestätigt darin, dass die Konzepterweiterung gut war. "Wir müssen uns vom Grundsatz her Gedanken machen über Mobilität", sagte er. Als eigenen Beitrag des Veränderungswillens hin zu einem klimafreundlicheren Verkehrsverhalten und zu mehr Lebensqualität in Waldkirch erklärten Bernhard Steinhart und Uwe Klos anschließend am Stand des Car Sharing Zweitälerland e.V. offiziell den Beitritt der WGW zu diesem Verein, in dem sich bereits über 100 Mitglieder in die Nutzung von aktuell sechs Fahrzeugen (davon ein E-Auto) teilen. Beide Vereine erhoffen sich davon, dass der Gedanke des Autoteilens noch mehr Verbreitung findet. Oberbürgermeister Roman Götzmann dankte der WGW für deren Investition ins Stadtmarketing. Je mehr sich das Wetter am Nachmittag beruhigte, desto zahlreicher strömten die Besucher in die Stadt. Neben Speis und Trank war für musikalische Unterhaltung gesorgt. In der Bismarckstraße gab es mehrere Modenschauen, und auch die Geschäfte freuten sich über Zulauf.