Südamerika

Waldrodung und Coronavirus: Die Ureinwohner im Amazonas gelten als gefährdet

Philipp Lichterbeck

Von Philipp Lichterbeck

Mo, 11. Mai 2020 um 11:46 Uhr

Ausland

BZ-Plus Die Ureinwohner im Amazonas gelten wegen ihres anfälligeren Immunsystems als besonders gefährdet für die Lungenkrankheit Covid-19. Doch auch die Zerstörung des Amazonaswaldes schreitet voran.

Es brannte lichterloh im Amazonaswald, dichter schwarzer Rauch stieg auf. Aber es waren keine Bäume, die aufflammten, sondern Bagger, Wasserpumpen, Motorsägen und Benzinkanister. Sie gehörten den illegalen Goldsuchern und Holzfällern, die in das Indigenen-Reservat Apyterewa im Süden des brasilianischen Bundesstaats Pará eingedrungen waren. Sie hatten den Wald gerodet und den Boden auf der Suche nach Gold aufgewühlt und mit Quecksilber verseucht. Nun waren sie von Polizisten der brasilianischen Umweltbehörde Ibama ertappt worden, die mit Helikoptern in der Region patrouillierten.

Die Beamten taten, was das Gesetz verlangt. Sie nahmen die Goldsucher fest und zerstören ihr Arbeitsmaterial. Außerdem befreiten sie Dutzende exotische Tiere, die offenbar geschmuggelt werden sollten. Später fanden sie ein illegales Sägewerk, in dem bereits riesige Stämme ...

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