Radsport

Warum die Freiburger Profi-Radfahrerin Kathrin Hammes beim Online-Rennen durchgereicht wird

Matthias Kaufhold

Von Matthias Kaufhold

Di, 05. Mai 2020 um 20:06 Uhr

Radsport

BZ-Plus Keine Radrennen? In der Corona-Zeit wird die Rad-Bundesliga daheim online gefahren. Profi Kathrin Hammes muss feststellen, dass dies nur wenig mit echten Straßenrennen zu tun hat.

Zwischen Kühlschrank und Küchentisch spielt sich ein sportliches Drama ab. Kathrin Hammes beugt sich verzweifelt über ihren Radlenker. Der Schweiß rinnt wie Sturzbäche nach einem Wolkenbruch in den Bergen über ihre Schultern. Noch einmal erhöht sie den Pedaldruck, der ihren Rollentrainer als Hinterrad-Ersatz antreibt. Und doch fährt minütlich eine Konkurrentin nach der anderen an ihrem Avatar auf dem Bildschirm des seitlich installierten Laptops an ihr vorbei. Kathrin Hammes wird gnadenlos durchgereicht im Feld der 65 Fahrerinnen beim Anstieg zur Alpe du Zwift. Ist das einfach nur ein schmerzhafter Leistungseinbruch oder doch ein Zeichen dafür, dass auch neueste Digitaltechnik für Radsportler so ihre Tücken hat?

Kathrin Hammes ist ja nicht irgendwer im deutschen Straßenradsport der Frauen. Die 31-jährige Kölnerin, die seit mittlerweile zehn Jahren in Freiburg lebt, gewann im vergangenen Jahr die internationale Thüringen-Rundfahrt und feierte schon ...

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