Landgericht Freiburg

Was der Pfadfinderbetreuer im Missbrauchsfall in Staufen von sich selbst preisgibt

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Mi, 22. Januar 2020 um 18:35 Uhr

Staufen

BZ-Plus In 330 Fällen soll ein 42-Jähriger vier Jungen sexuell missbraucht haben. Bereits 2004 gab es eine Anklage; sie endete mit einem Freispruch. Danach hat er wieder bei Kirche und Pfadfindern gearbeitet.

Wie präsentiert sich der Mann, der zwischen 2010 und 2018 vier Jungen im Alter von acht bis vierzehn Jahren sexuell missbraucht haben soll? Der 42-jährige aus Staufen hat im September 2019, nach knapp sechs Monaten in Untersuchungshaft, ein weitgehendes Geständnis abgelegt. Er war unter anderem bei den Pfadfindern Gruppenleiter und muss sich derzeit vor dem Landgericht in Freiburg wegen 330 Taten verantworten. In öffentlicher Verhandlung berichtet der Angeklagte über sich, sein Leben und die Zeit in der Untersuchungshaft.

Der Angeklagte wird von Justizwachtmeistern mit Fuß- und Handfesseln zur Anklagebank geführt. Tief hat er seine Jacke über das Gesicht gezogen. Unsicher tastet er sich mit den Füßen ...

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