Virus

Was die Corona-Krise für Verbraucher und Unternehmen in Südbaden bedeutet

Thomas Glanzmann und dpa

Von Thomas Glanzmann & dpa

Di, 25. Februar 2020 um 20:24 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus In China stehen wegen des Coronavirus Fabriken still und die Nachfrage bricht ein. Das hat auch Folgen für südbadische Unternehmen und Verbraucher – etwa bei der Versorgung mit Medikamenten.

Das Coronavirus beeinträchtigt Südbadens Wirtschaft. Weil der Virus in China zu Produktionsausfällen führt, werden Lieferketten unterbrochen. Produkte wie Photovoltaik-Anlagen kommen schon jetzt verzögert beim Kunden an. Autozulieferer rechnen mit sinkenden Absätzen, weil in China der Autoverkauf zurückgeht. Glücklich kann sich schätzen, wer als Unternehmen über hohe Lagerbestände verfügt und nicht von Fernost abhängt.

Die Industrie
Der südbadische Automobilzulieferer A. Raymond ist wachsam. Noch beobachte man zwar keine Beeinträchtigungen des Geschäfts, sagt Geschäftsführer Jürgen Trefzer. Die seien aber zu befürchten. Mit China breche seit Ende Januar ein ganzer Absatzmarkt zusammen. Und das werde wohl auch die Produktion in Europa beeinträchtigen, sagt Trefzer. Corona sei damit kein rein chinesisches oder italienisches Problem mehr, sondern betreffe schon jetzt die Weltwirtschaft.
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