Ermittlungen

Was über die Tat im Frankfurter Hauptbahnhof bekannt ist und was nicht

Norbert Wallet, Katja Bauer

Von Norbert Wallet & Katja Bauer

Mi, 31. Juli 2019 um 09:12 Uhr

Panorama

BZ-Plus Nach dem Tod eines Achtjährigen im Frankfurter Hauptbahnhof werden Details zum Tatverdächtigen bekannt. Warum er aber das Kind und dessen Mutter vor einen ICE stieß, bleibt weiter unklar.

Was wir über die Tat wissen
Gegen den 40-jährigen Mann, der am Montag versucht haben soll, am Frankfurter Bahnhof drei Menschen vor einen einfahrenden Zug zu stoßen, wurde am Dienstag Haftbefehl wegen Mordes und zweifachen Mordversuchs beantragt. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt. Vorgeworfen wird ihm, erst eine Mutter und dann deren achtjährigen Sohn vor den einfahrenden ICE gestoßen zu haben. Während die Mutter sich noch retten konnte, wurde das Kind überrollt und getötet. Zudem habe der mutmaßliche Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch versucht, eine 78-jährige Frau ebenfalls ins Gleisbett zu schubsen. Diese habe sich aber wehren können, wobei sie sich Schulterverletzungen zuzog. Die Frau erlitt einen Schock.
Der Tag danach am Frankfurter Hauptbahnhof
Am Tag nach der Tat stehen am Eingang zum Bahnsteig Grablichter, liegen Blumen und Kuscheltiere. Ein Teddybär hält einen handgeschriebenen Zettel mit der Frage des Tages: "Warum?" Warum musste der kleine Junge am Montag sterben? Was ging in dem Täter vor? Antworten hat am Dienstag am Frankfurter Hauptbahnhof niemand.

Man hat den Eindruck, es ist stiller an diesem Dienstagmorgen. Leerer ist es nicht. Die Massen schieben sich an den Gleisen entlang und laufen kreuz und quer durch die Halle. Am vollsten ist es am Eingang zum Gleis sieben, wo viele Kamerateams ...

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