Stimmmehrheit an Klubs

Was wird aus der 50+1-Regel? DFL möchte Geldgebern die Türen öffnen

Christoph Ruf und Daniel Theweleit

Von Christoph Ruf & Daniel Theweleit

Mi, 21. März 2018 um 20:03 Uhr

Sportpolitik

BZ-Plus Es geht ums ganz große Geld. Für die einen ist es der "sportpolitisch wichtigste Kampf", für die anderen ein Schritt in Richtung mehr Wettbewerbsfähigkeit: Mit der 50+1-Regel befasst sich die DFL-Mitgliederversammlung in Frankfurt. Der SC Freiburg positioniert sich klar für ihren Erhalt – andere dagegen.

Es ist ein reges Treiben, das in den vergangenen Tagen hinter den Kulissen der Bundesliga zu beobachten war. Vereinsverantwortliche belauern sich, knüpfen Allianzen und klopfen Positionen zur Zukunft der 50+1-Regel ab, bevor an diesem Donnerstag auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) über das weitere Vorgehen abgestimmt wird. Besonders intensiv diskutiert werden Berichte, denen zufolge die Verbandsspitze ein juristisches Gutachten präsentieren will, das die 50+1-Regel für juristisch unhaltbar erklärt.

Das Statut schreibt vor, dass Stimmmehrheiten an Bundesligaklubs nur in Ausnahmefällen von Investoren übernommen werden können. Das könnte gegen Wettbewerbsrecht verstoßen. Wenn Gerichte 50+1 tatsächlich kippen, wäre die Verunsicherung groß. ...

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